Bin hexen. Geht in Deckung!

Es wird weitergehext! Prim geht in die zweite Runde! Hexe Prim will die Magie endlich mögen. Leider ist das schwieriger als erwartet. Zaubern ist noch immer gefährlich und völlig unberechenbar. Als jedoch ein Mitglied ihres Zirkels ermordet wird, erkennt Prim die unfassbare Wahrheit: Die Magie ist nicht nur chaotisch und frech. Sie kann auch töten. Prim will den Mörder fassen, bringt damit aber auch den ehemaligen Hexenjäger Liam in Lebensgefahr. Kann sie ihn retten? Oder ist der Preis dafür zu hoch?

Das Buch könnt ihr hier bestellen beim Drachenmondverlag

Fun-Fact:

Ursprünglich sollte ein ganz anderes Buch  im Juli 2019 erscheinen, doch “bin hexen 2” hat sich mit aller Macht in den Vordergrund geschoben. Die Geschichte rund um Prim und Liam war mein Spaßprojekt. Wann immer ich bei einem Buch nicht weiterkam, habe ich daran geschrieben. Ganz plötzlich hat es dann alle anderen Projekte überholt.

Leseprobe (noch unlektoriert)

Ich hatte die Akte ganz nach unten gelegt. Doch da war sie nicht! Ratlos kramte ich ein paar andere Akten zur Seite. »Hier lag sie! Ich bin mir sicher«, murmelte ich, dann seufzte ich tief auf.
Die Magie hatte zugeschlagen. Eindeutig.
Der Aktenberg rechts neben mir geriet wie zum Beweis meiner Theorie ins Wanken und eine Stimme aus dem Off ertönte. »Es wackelt der Turm, es wackelt der Turm, die obere Spitze fällt ab.«
Schweigend sahen Uroma und ich dabei zu, wie die zu oberst liegende Akte todesmutig in die Tiefe sprang, einen Miniaturfallschirm auswarf und sich auf der Schreibtischoberfläche ninjamäßig abrollte. Danach ertönte erneut die Stimme. »Es wackelt der Turm, es wackelt …«
»Ja, schon gut«, motzte ich. So ein Mist! Wenn meine Akten das Spiel schon seit meinem letzten Weggang spielten, konnte die gesuchte Akte überall sein. Vor allem, als alle vier Aktenstapel wild durcheinanderrannten und die Off-Stimme diesmal süffisant erklärte:
»Eins, zwei, drei, vier Eckstein! Alles muss versteckt sein!«
»Du mich auch«, schimpfte ich, was unklug war. Die Aktenstapel hielten mit einem Quietschen an und erzitterten bedrohlich. Mir schwante Übelstes. Noch steckten die Blätter in den Akten. Nicht auszudenken, wenn sie …
»Neeeein«, rief ich verzweifelt, als die ersten Papierfetzen zu Boden segelten und eine sehr gehässige Stimme erklärte: »Ich und du, Müllers Kuh, Müllers Esel das bist du!«
»Was hast du nur mit deinen doofen Kühen?«, schrie ich zum Himmel hinauf. Keine Ahnung warum. Die Magie war nicht Gott und keineswegs im Himmel zu finden, aber auf die eine oder andere Weise musste ich mir meinen Frust von der Seele brüllen.
Die Antwort kam prompt – und zwar laut. »Eene meene muh und raus bist du!« Die Aktenberge explodierten dramatisch und ließen uns in einem Blätterwust und heruntersegelnden Papierfetzen zurück.
»Wann lernst du endlich, dass man brav zur der Magie sein muss?«, fragte mich Uroma trocken. »Sie sitzt immer am längeren Hebel.«

Zur Leseprobe zu Teil 1 geht es hier (Klick aufs Bild):